Wenn Dienstleister zusammenkommen: Das Wedding Planner Dinner in der Domaine 1196
Es gibt Abende, an denen man mit vielen neuen Eindrücken und ganz viel Inspiration nach Hause fährt. Und es gibt Abende, an denen man zusätzlich neue Kontakte knüpft, bestehende vertieft und Menschen kennenlernt, mit denen man künftig gemeinsam Hochzeiten gestalten wird. Das Wedding Planner Dinner der fantastischen Verena Kindermann im Oktober in der Domaine 1196 in Gamlitz war so ein Abend.
Eine Einladung in die Südsteiermark
Verena Kindermann ist eine der bekanntesten Hochzeitsplanerinnen Österreichs. Seit über 15 Jahren plant sie Hochzeiten in Österreich und darüber hinaus, und mit ihrer Academy gibt sie ihr Wissen an die nächste Generation weiter. Umso schöner, dass sie Kolleginnen und Kollegen aus der Branche zu einem Abend eingeladen hat, bei dem es nicht um Geschäft ging, sondern um Begegnung.
Das Motto: 6 Stories Down. Sechs Stockwerke, tief in den Fels gebaut, und sechs Geschichten rund um den Weinberg. Schon die Anfahrt im Herbstlicht, vorbei an goldgelben Reben, Zypressen und einem Klapotetz, hat auf den Abend eingestimmt.


Sechs Geschichten, ein Abend
Die Geschichten haben uns durch den ganzen Abend begleitet: die Story of the Land auf einem Stoffbanner, die Story of the Rock auf einem beschrifteten Stein und die Story of Hands in unsichtbarer Schrift, die erst mit einer kleinen UV-Lampe lesbar wurde.
Wie diese Geschichten erzählt werden, hat Nicole von Feuer & Flamme umgesetzt. Papeterie, die man nicht nur ansieht, sondern erlebt – und ein schönes Beispiel dafür, wie viel Persönlichkeit in Details stecken kann.

Eine junge Location mit Charakter
Über den Abend durften wir viel über die Domaine 1196 erfahren. Neben Verena hat uns Thomas Locker, Geschäftsführer Gastronomie & Events, durch das Haus geführt und uns gezeigt, was die Domaine ausmacht. Das Konzept verbindet moderne Weinproduktion, ausgezeichnete Winzer, Architektur, gehobene Gastronomie und eine vielseitige Veranstaltungsdestination.
Das Weingut wurde 2025 eröffnet und ist damit noch sehr jung, hat aber schon jetzt eine beeindruckende Ausstrahlung. Hoch über der Gegend gelegen, bietet es einen wunderschönen Ausblick über die südsteirischen Weinberge. Besonders ist vor allem die Architektur: Das Gebäude erstreckt sich über sechs Ebenen und liegt größtenteils im Hügel. Wie wir vor Ort erfahren haben, wurde der Hügel dafür zunächst abgetragen, das Gebäude errichtet und anschließend wieder mit Erde ummantelt. Entstanden sind vielfältige Räumlichkeiten, die Veranstaltungen in ganz unterschiedlichen Größen einen passenden Rahmen geben.


Die Tafel
Gedeckt war eine lange Tafel in einem offenen Raum mit hohen Decken, mit dunkelgrünem Samt und Kerzen. Wilde Herbstblumen, Trauben und Efeu, eine steinerne Urne und eine Statue als echter Hingucker – mit viel Liebe gestaltet von Floristik Obendrauf. Opulent und trotzdem natürlich, genau die Balance, die ich auch bei Hochzeiten so liebe.
Die Leuchter der Niefergall Leuchtenmanufaktur haben dem Ganzen noch einen besonderen Touch verliehen und dem modernen Raum eine festliche Wärme gegeben.
Das Menü stand unter dem Satz „The best memories are made around the table“, und so war es auch. Gestartet haben wir mit Rote-Rüben-Tatar mit steirischer Garnele, gefolgt von einer steirischen Weinschaumsuppe mit Grammelknödel, die direkt am Tisch aufgegossen wurde. So ging es über mehrere wunderbare Gänge weiter. Auf persönliche Wünsche und Unverträglichkeiten wurde dabei dezent, aber sehr aufmerksam eingegangen. Mein persönliches Highlight war das Birnensorbet, das mit dem Brownie serviert wurde.
Das kulinarische Herzstück der Domaine ist das Restaurant Das Steinbach: modern, mit regionalem Schwerpunkt und gehobenem Anspruch. Wir durften auch Küchenchefin Sabrina kennenlernen, und man schmeckt, mit wie viel Hingabe in dieser Küche gearbeitet wird.






Musik im Weinkeller
Nach dem Dinner ging es mit einer Führung hinunter in den Weinkeller, und dort wartete eine Überraschung. Zwischen Weinfässern, umgeben von unzähligen Kerzen, hat Deborah Posadas für uns gesungen. Es war einer dieser Momente, in denen ein ganzer Raum still wird, man Gänsehaut bekommt und einem Tränen in die Augen steigen, weil eine Stimme einfach berührt. Für mich der Höhepunkt des Abends.
Was mich als Planerin besonders beeindruckt hat: Alles hat ineinandergegriffen. Es gab so viele schöne Überraschungsmomente und trotzdem genug Raum für Gespräche und echtes Networking.


Mit Planerinnenblick: Die Domaine 1196 als Hochzeitslocation in der Südsteiermark
An so einem Abend schaue ich nie nur als Gast. Ich sehe sofort die Hochzeit, die hier stattfinden könnte: eine Trauung zwischen den Reben, Aperitifs auf der Terrasse, ein Dinner mit Rundumblick über die Weinberge und danach eine Party bis in die Nacht. Die moderne, klare Ästhetik in Verbindung mit der südsteirischen Landschaft hebt die Domaine von vielen anderen Locations ab und bietet gestalterisch viel Spielraum, von minimalistischer Eleganz bis zu üppiger, romantischer Floristik.
Gleichzeitig denke ich bei einer Location wie dieser an die Dinge, die den Tag am Ende rund machen:
Der Ausblick ist ein Programmpunkt. Bei diesen Sonnenuntergängen sehe ich schon die Brautpaarporträts, die hier entstehen, und Gäste, die mit einem Glas in der Hand den Blick über die Landschaft gleiten lassen. Das will im Ablauf eingeplant sein.
Draußen braucht immer ein Drinnen. Eine Trauung zwischen den Reben ist ein Traum, solange es einen durchdachten Schlechtwetterplan gibt – und dafür bietet das Haus wunderbare Möglichkeiten.
Die Südsteiermark will erreicht werden. Für Gäste aus Graz, Wien oder dem Ausland lohnt sich ein Shuttle, damit niemand nach einem langen Abend selbst fahren muss. Unterkünfte gibt es in der Umgebung, sodass eure Gäste entspannt bleiben können.
Genau hier setzt meine Arbeit an: Die Organisation bleibt im Hintergrund, damit ihr den Ort so erleben könnt wie wir an diesem Abend.
Warum Netzwerken für mich kein Pflichttermin ist
Mein Netzwerk ist über 13 Jahre gewachsen, lange bevor ich mich auf Hochzeiten spezialisiert habe. Es begann schon während meines Studiums im Veranstaltungsmanagement und durch viel Volunteering. Später habe ich bei internationalen Großveranstaltungen wie der Formel 1, den Special Olympics World Games oder den WorldSkills mit Menschen aus der ganzen Welt zusammengearbeitet: Produktionsteams, Caterern, Technikern, Hotels und Behörden. Diese Erfahrung prägt bis heute, wie ich plane.
In den letzten Jahren habe ich mein Netzwerk gezielt unter Hochzeitsdienstleistern in der Steiermark und darüber hinaus ausgebaut. Nicht nur, aber auch durch Abende wie Verenas Wedding Planner Dinner oder die Wedding Meet-ups in der Steiermark. Dort lernt man neue Menschen kennen und vertieft Kontakte, die man bei eigenen Events geknüpft hat.
Vor allem aber lernt man die Persönlichkeiten hinter den Unternehmen kennen. Man erfährt, wie jemand arbeitet, was ihm wichtig ist und wofür er wirklich brennt. Aus Gesprächen werden gemeinsame Projekte, und aus gemeinsamen Projekten wird Vertrauen. Dieses Vertrauen lässt sich nicht über eine Website aufbauen, und es ist aus meiner Sicht von unschätzbarem Wert.

Was ihr als Paar davon habt
Für euch bedeutet das vor allem eines: Ich empfehle euch keine Dienstleister aus einer Liste, sondern Menschen, die ich kenne. Mit vielen habe ich bereits zusammengearbeitet, und ich weiß, wer zu eurem Stil, eurem Budget und eurer Art zu feiern passt. Wer eher ruhig und dokumentarisch fotografiert, welche Floristin mit Wiesenblumen genauso gut umgehen kann wie mit großen Arrangements, wer bei Regen einen Plan B hat.
Ich weiß auch, wie jemand beim Aufbau arbeitet, was ich einem Team zutrauen kann und wo es zusätzliche helfende Hände braucht, damit ein Konzept wirklich aufgeht. Und wenn doch einmal jemand kurzfristig ausfällt, habe ich ein Netzwerk, das im Ernstfall einspringen kann.
Ich kenne die Persönlichkeiten hinter den Leistungen, und genau die prägen euren Hochzeitstag. Deshalb sind Abende wie dieser für mich so wichtig, nicht nur wegen der Inspiration. Sie geben euch die Sicherheit, dass an eurem Tag Menschen zusammenarbeiten, die zu euch passen. Ob bei der Gesamtplanung oder bei der Teilplanung mit gezielter Dienstleisterauswahl – mein Netzwerk ist immer Teil davon.
Danke
Liebe Verena, liebe Line, danke für diesen besonderen Abend, für eure Gastfreundschaft und für das Gefühl, dass Kolleginnen in dieser Branche einander nicht als Konkurrenz sehen, sondern als Gemeinschaft. Ich freue mich schon auf das nächste Wiedersehen.
Danke auch an Katja von Wenola Weddings, die den Abend mit so viel Gespür für Licht und die kleinen Momente festgehalten hat, vom Sonnenuntergang über den Weinbergen bis zu den Kerzen im Weinkeller. Alle Fotos in diesem Beitrag stammen von ihr.

Die Menschen hinter dem Abend
Planning & Concept: Verena Kindermann (@verena.kindermann)
Foto & Video: Wenola Weddings (@wenolaweddings)
Floristik: Floristik Obendrauf (@floristikobendrauf)
Leuchter: Niefergall Leuchtenmanufaktur (@niefergall.leuchtenmanufaktur)
Papeterie: Feuer & Flamme (@feuerundflamme.wedding)
Gesang: Deborah Posadas (@deborahposadaswedding)
Location: Domaine 1196 (@domaine1196)
Ich war als Gast zu diesem Abend eingeladen. Dieser Beitrag ist weder beauftragt noch bezahlt und gibt meine persönlichen Eindrücke wieder.
Ihr sucht Dienstleister, die wirklich zu euch passen? Erzählt mir von eurer Hochzeit – ich freue mich auf eure Anfrage.
Unverbindlich anfragenIch freue mich, von euch zu hören! Natalie – eure Hochzeitsplanerin in Graz & der Steiermark